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Indien und die komische Welt der Gesundheitsapps

Verkaufte Daten, digitale Fließbandarbeit und Regierungstreue: Die Welt der indischen Gesundheits-Apps

In Indien bestimmt eine unheimliche Mischung aus fehlendem Datenschutz, qualifizierten, aber schlecht bezahlten Subunternehmern und politischen Gefälligkeiten den Markt für Fitness-Tracker und die dazugehörigen Apps. Der Longread von Gayathri Vaidyanathan gibt Einblick in ein System, das den dystopischen Szenarien, vor denen Datenschützer und Arbeitsrechtler schon lange warnen, schon sehr nahe kommt.

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Da stehen einem die Haare zu berge wenn man das liest. Die

Wenn sie sich in ihr Dashboard einloggt, wird ihr ein detailliertes Bild vom Leben ihrer Player präsentiert.

Nutzer werden liebevoll als Player bezeichnet. Doch mit Gamification, hat das wohl nicht viel zu tun. Es wird abgeschnorchelt wo nur immer es geht. Und wir hier in Europa dachten, das die Fitnesstracker zu viele Daten sammeln.

Jede Interaktion wird vom System protokolliert und dazu verwendet, die Fähigkeiten des KI-Chatbots von GOQii zu verbessern und den monatlichen Bonus der Ernährungswissenschaftlerin zu bestimmen.

Schlimmer noch als das abschnorcheln: Die Auftragsnehmer, also Mitarbeiter, generieren durch ihre Arbeit wertvolle Daten für die KI, die die Mitarbeiter irgendwann man ersetzen soll. Was für eine komische Welt.

Letzte Aktualisierung am 17 Apr, 2021 00:51

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