13
Aug 14

Hack, Capture and Deploy – ein Ingress Wochenende

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Das vorletzte Wochenende war schon länger geplant, denn meine Schwester hat ihren Geburtstag nachgefeiert und so bot sich mir die Gelegenheit, in Geseke, Lippstadt und Umgebung ein wenig zu “hacken”. Und so wurde es ein interessantes und aufregendes Wochenende.

Vorbereitung ist alles

Seit Anfang letzter Woche hatte ich immer mal wieder einen Blick auf die Intel-Karte geworfen. Ich musste mich ja ausreichend informieren und herausfinden, welche Portale ich mit meinen Möglichkeiten angreifen, erobern und verlinken könne. Lippstadt stellte sich als sehr schwierig dar. Dort waren sehr viele Portale Level 7 und Level 8, mit Schildern und Türmen bestückt und für mich quasi uneinnehmbar, wollte ich nicht mein gesamtes Inventar aufbrauchen. In Geseke sah es dagegen schon sehr vielversprechender aus. Mir fehlten nur noch ein paar Tausend Punkte bis zur nächsten Stufe und ich beschloss, mir diese in Geseke zu verdienen. Außerdem erlebte ich in einem kleinen Dorf zwischen Lippstadt und Geseke eine kleine Überraschung, doch davon später mehr.

Aufgrund der schwierigen Situation in Lippstadt habe ich versucht, mit den örtlichen Agenten Kontakt aufzunehmen. Wie zu erwarten war, bin ich nur zu wenigen durchgedrungen. Es wird wohl an den vielen störenden blauen Links gelegen haben. Die Wenigen, die ich erreichen konnte, waren leider verfügbar und nicht in der Lage sich mir anzuschließen. Sie selbst seien genug in ihren Gebieten zu tun das grüne Licht leuchten zu lassen. Doch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben und so weitete ich meine Suche auf die Dörfer der Umgebung aus. Einen Tag vor der Reise dann, hatte ich eine vielversprechende Unterhaltung mit einem jungen Agenten aus der Nähe von Geseke. Ein Treffpunkt war schnell gefunden, doch der Zeitpunkt musste noch geklärt werden. Denn ich konnte noch nicht sagen, wie erfolgreich ich in Geseke sein würde.

Freitag

Am Freitag waren wir erst noch bei einem Freund auf der Hochzeit. Vor der Kirche stehen zwei grüne Portale und so war es ein leichtes, noch ein paar Ressourcen zu sammeln. Doch was ich im Anschluss der Trauung sah, war nicht mehr so schön. Ein Agent vom Widerstand hatte in einem unbeobachteten Moment die Portale für seine Fraktion erobern können. Ich sah mich also um und der “Feind” war schnell gefunden. Er komme aus Aachen und habe die Gelegenheit nutzen wollen, einige “unique captures” zu sammeln. Nun ja, ich kann ihn ja schlecht festhalten und ihn davon abhalten. Also habe ich ihn in Gespräch verwickelt und ihn abgehalten noch mehr Schaden anzurichten. Mit Erfolg konnte ich die Portale zurückerobern und dem Link-Pool wieder hinzufügen.

Als das erledigt war, musste ich mich sputen, denn ich hatte noch einen weiten Weg vor mir. Im Kreis Soest, also Geseke und Lippstadt, waren am Morgen noch einige sehr interessante Ziele auf der Intel-Map aufgetaucht. Diese galt es, zu erobern! Die heruntergekommenen und verwahrlosten Portale, die von ihren Besitzern nicht gepflegt wurden, sind immer ein gern gesehenes und leichtes Ziel.

Aufwerten um zu helfen

Also ab ins Auto und auf dem nach Hause Weg die Portalstrecke abgefahren. Das brachte leider nur eine Handvoll Level 7 Items, jedoch je ein gutes Dutzend Level 4, Level 5 und Level 6 Resonatoren und XMP Burster ein. Zu Hause angekommen schnell alles Wichtige eingepackt. Zahnbürste, Duschzeug, Klamotten, etwas “Schickes” für den Geburtstag. Schon im Auto sitzend, musste ich feststellen, dass ich sehr wichtige Agenten-Utensilien vergessen hatte: Batteriepack und Ladekabel! Also noch mal schnell ins Haus und dann ab auf die Bahn!

Unterstützung

Bevor ich jedoch das Autobahnkreuz Neuss-West erreichte, ereilte mich eine geheime Nachricht von befreundeten Agenten: “Erkelenz Innenstadt ist komplett grün! Kölner Straße hat sehr viele L7 Portale!” Ein Zwischenstopp würde sich in jedem Fall lohnen. Ein kurzer Blick auf die Uhr bestätigte mir, dass noch genügend Zeit vorhanden war und der Zwischenstopp meine Aufgabe nicht behindern würde. Also runter von der Autobahn und in die grüne Oase von Erkelenz. Auf dem Weg durch die Innenstadt kontaktierte ich noch einen lokalen Agenten, der sogleich zur Stelle war und mich mit einer Capsule voll mit XMP Burstern versorgte. Eine Stunde später saß ich gut gelaunt und sehr gut ausgerüstet mit vollem Inventar wieder im Auto und war auf der Autobahn in Richtung Heimat unterwegs.

Was so auf dem Weg liegt

Nach langer Autofahrt war ich froh, in der Heimat angekommen zu sein. Die letzten 10km über die Dörfer hatten sich nicht wirklich gelohnt. Die hier operierenden Agenten waren zahlenmäßig so unterlegen, dass es nur vereinzelte grüne Portale gab. Also tat ich mein Bestes, um die Kollegen zu unterstützen und platzierte hier und da einen Level 5 oder Level 6 Resonator. Aufgeladen habe ich ebenfalls so gut es ging und ich XM-Energie zur Verfügung hatte. Drei Portale konnte ich sogar zurückerobern und ein kleines Feld erzeugen.

Den Abend haben wir dann mit gutem Essen und gutem Wein ausklingen lassen.

Samstag

Der Samstag startete mit einem ausgiebigen Frühstück unter dem Vordach der Einfahrt. Mit frischen Brötchen, leckerer Marmelade und frischem Kaffee lässt es sich gut in den Tag starten. Gut gestärkt habe ich mich auf den Drahtesel geschwungen, um im Dorf ein paar Erkundigungen einzuholen und um nach neuen Portalen zu suchen. Es gibt wirklich einige interessante Ecken im Dorf. Die Gebäude, Statuen und Gegenstände, die ein Portal sein könnten, habe ich fotografisch festgehalten. So modern der Scanner auf den Geräten mit dem Apfel auch sein mag, diese und ein paar andere Funktionen beherrscht er noch nicht. Um doch Portale einreichen zu können, habe ich mir von einem befreundeten Agenten ein Gerät mit Android-Betriebssystem geliehen. Hier ist das Einreichen und Melden von Portalen schon sehr lange fester Bestandteil und funktioniert hervorragend mit den Bildern des iOS-Scanners.

Control Fields in Geseke

Nach dieser kleinen Erkundungstour ging es dann nach Geseke. Partyzelt aufbauen, Bierzeltgarnitur hinstellen und Getränke holen. Leichte Aufgaben, die in weniger als zwei Stunden bewältigt waren und nach einem abschließenden kühlen Getränk überlies ich das Anbringen der Dekoration den anderen und machte mich auf den Weg in die Innenstadt von Geseke.

Die beste Strategie für diese Anordnung von Portalen war die Vernetzung von innen nach außen. Doch leider konnte ich nicht so beginnen, wie ich es im Vorfeld geplant hatte. Es war Samstagnachmittag und zu dieser Zeit waren mehrere Hochzeiten im Gange und die Kirchen von Schaulustigen und eventuellen feindlichen Agenten umringt. Nach kurzer Prüfung der Lage habe ich mir eine andere Strecke ausgesucht und bin erst einmal nur herumgelaufen und habe Portale erobert und Schlüssel gesammelt. Nach ca. eineinhalb Stunden und einem leckeren Eis habe ich mich daran begeben, die Portale zu verlinken und so ein schönes Netz aus vielen Feldern über Geseke zu ziehen, inklusive einiger Multilayer-Felder. Leider, und ich glaube das geht vielen Agenten so, verkalkuliert man sich mit dem Schlüssel oder zieht den ein oder anderen Link etwas zu früh und kann dann noch benötigten Schlüssel aufgrund von „Portal-Burnout“ nicht mehr erhalten. Nichtsdestotrotz habe ich nach knapp drei Stunden die Stufe 7 erreicht und die letzten vier Links vom Bahnhof in Richtung Stadtmitte gezogen. Am Bahnhof gab es nämlich ein schönes Level 7 Portal mit Heat-Sinks. Nachdem auch dieses Portal ausgebrannt war, machte ich mich auf dem Rückweg, denn ich wollte nicht völlig verschwitzt auf der Geburtstagsfeier erscheinen.

Portale einreichen

Zu Hause angekommen habe ich nach ein paar Stücken leckeren Kuchen und einer kühlen Dusche es auch noch geschafft, die Portale vom Vormittag einzureichen, bevor es dann zur Geburtstagsfeier ging. Das waren unter anderem das Kreuz in der Mitte des Dorfteiches, die Kirche, die Maria Statue am Kriegerdenkmal (irgendwie hat jedes Dorf mindestens Kriegerdenkmal), verschiedene Kunstobjekte und Spielgeräte auf Spielplätzen die Portalen sehr ähneln und einige bedeutende lokale Einrichtungen. Alle Portale sollten die Richtlinien eigentlich erfüllen. Da allerdings die Prüfung der Vorschläge aktuell bis zu 12 Wochen dauern kann, werde ich mich in Geduld üben müssen, was die Annahme oder Ablehnung angeht.

Sonntag

Nach dem Frühstück ging es wieder nach Geseke. In der Nacht wurden die Portale nur geringfügig durch vorbeifahrende feindliche Agenten beschossen. Die Portale deren Schlüssel ich besaß, konnte ich unterwegs schon wieder aufladen. Einen Teil der restlichen Portale wollte ich auf dem Rückweg aufladen.

Da am Ort der Geburtstagsparty das Zelt schon abgebaut war, die Tischen zusammengeklappt und weggeräumt waren und meine Hilfe nicht benötigt wurde, konnte ich das Treffen vom Nachmittag ca. 2h vorverlegen. Ich kontaktierte also den Agenten aus dem Nachbarort und bat ihn um Zeitänderung. Er hatte Zeit und so verabschiedete ich mich und fuhr einen Ort weiter.

Level im Team

Der Agent war noch recht jung aber schon Level 9. Als ich einen erneuten Blick auf meinen Scanner warf, wusste ich auf warum. Im Ort gibt es ungefähr 25 Portale, die alle ziemlich nah beieinanderliegen. Und so muss es ein Leichtes für ihn gewesen sein, zu Leveln. Nach kurzer Besprechung machten wir also auf den Weg und ich konnte ein Portal nach dem anderen einnehmen. Das ist zum einen sehr gut, weil der Zähler der „Unique Captures“ so auf über 300 kletterte. Nach knapp 3h in der Mittagssonne hatten wir viele schöne Felder gebaut. So um die 25 werden es wohl gewesen sein.

Heimfahrt

Leider vergeht bei so einer Aktion auch immer sehr schnell die Zeit und wir mussten um kurz vor drei abbrechen. Es waren zwar nur noch drei Portale übrig, doch diese waren am Ortsausgang und zu Fuß hätte es viel zu lange gedauert. Ich habe mich mit einer Capsule voll Items bei meinem Mitstreiter für die Führung durch seinen Ort bedankt und machte mich auf den Weg. Zu Hause habe ich dann noch schnell ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee genossen, bevor es wieder auf die Autobahn nach Hause ging. Insgesamt ein anstrengendes, aber erfolgreiches und schönes Wochenende.


13
Aug 14

worldometers.info

counter

worldofmeters.info:

Worldometers collects its statistics and data from the most reputable national and international organizations, including the United Nations, the World Health Organization, the Food and Agriculture Organization, OECD and others.

Each Worldometers counter has its specific set of sources, which are listed on its dedicated page (accessible by clicking on the counter text link, when available).

Was es nicht alles gibt!


12
Aug 14

Pornburger.me

Unbeschreiblich schön und lecker!


07
Aug 14

Wir lieben Regeln: RULES!

RULES the Game

Marcel-André Casacola Merkle ist Brettspielerfinder, Blogger, Coder und Podcaster from Twitter-Fame und steht auf Regeln. Klar, ohne Regeln auch keine Spiele, aber in seinem neuen Spiel “RULES!” werden die Regeln und das befolgen eben dieser zum Spielmittelpunkt.
Wie Marcel dieses Spiel entwickelt hat, welche Inspirationen zu diesem Spiel führten und warum es doch immer viel länger dauert als man denkt, erfahrt ihr im heutigen Entwicklerinterview (IM1065)

In der aktuellen Insert Moin Folge 1065 Podcast spricht der Marcel über sein neues Spiel Rules!. In den vergangenen Folgen der Fanboys wurde es auch schon immer mal erwähnt und so konnte ich nicht widerstehen und habe es direkt geladen!

Eigentlich ist das Spiel super einfach, denn es gibt nur eine einzige Regel: Befolge die Regeln! Und die hat es in sich. Daher mein Rat: AppStore klicken, laden und anspielen!


30
Jul 14

1LIVE Chilly Gonzales Pop Music Masterclass

Ich finde es sehr bewundernswert, wenn mir jemand etwas doch recht komplexes, einfach und gut erklären kann. Chilly Gonzales ist Musiker, einer der besten Musiker und ich habe selbst ein paar Alben von ihm in meiner iTunes Bibliothek. Umso schöner finde ich es, dass er sich von 1LIVE hat überreden lassen, uns ein paar Songs zu erklären.

Hinter diesem Link hier, findet ihr die Playlist mit allen Songs.


28
Jul 14

Spanien besteuert Hyperlinks

Der Verband spanischer Zeitungsverleger (AEDE) sprach vom “wichtigsten Schritt, den jemals eine spanische Regierung zum Schutz der Presse unternommen hat”.

Das war so klar, dass die Zeitungsverleger mit ihren veralteten Strukturen sich gefährdet fühlen. Denn in Spanien muss also gezahlt werden, für kleineste Textzitate wie zum Beispiel Hyperlinks. Die Universitäten sollen sogar eine Pauschale von 5 Euro pro Student entrichten. Da kann es eigentlich nicht lange dauern, bis unsere Politiker das LSR noch ein wenig erweitern werden wollen.